Die Probleme und Wege zur Lösung
Realisierung des Menschenrechts auf Familienplanung
Vermeidung der gravierenden Probleme von «Teenager-Schwangerschaften»
Minderung der Mütter- und Kindersterblichkeit durch Vermeidung
von alterspezifischen und anderen Risikoschwangerschaften
Verringerung des historisch einmalig hohen Bevölkerungswachstums
Vermeidung von Ansteckungen mit HIV/AIDS
Abschaffung der Mädchenbeschneidung
 



  Es geht um einen Wettlauf mit der Zeit. Es hängt von den Maßnahmen der nächsten 10 Jahre ab, ob die Probleme bald gemindert werden und ab etwa dem Jahr 2020 ein Rückgang des Bevölkerungswachstums erreicht werden kann oder ob Armut und Leiden unverändert bleiben oder sich sogar noch verstärken werden.


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Kinder auf dem Land in Burkina Faso (Westafrika)

Ohne Aufklärung und Zugang zu Verhütungsmitteln werden
•   praktisch alle Mädchen spätestens mit 18 Jahren ein Kind haben
•   die meisten Mädchen das Trauma der Beschneidung an den äußeren Geschlechtsorganen durchleiden und davon oft lebenslange Folgen haben
•   etwa 3 % der Jugendlichen noch vor Erreichen des 25. Lebensjahres mit dem AIDS-Virus infiziert sein, darunter zwei Drittel junge Frauen.
Auch bedarf die Geburtenzahl von durchschnittlich fast sieben Kindern pro Frau dringend einer Minderung, wenn Armut und Unterernährung abnehmen sollen.