Projekte, für die wir Spenden suchen

 
    In Burkina Faso:
Für Jugendaufklärung, Frauengesundheit und gegen Mädchenbeschneidung
  In Nepal:
Für Familienplanung, Gesundheit, Alphabetisierung,
Rechte und Kredite für Frauen
  In Peru:
Für Jugendaufklärung und gegen Missbrauch und
Vergewaltigung von Kindern und Jugendlichen
  Im Südwesten Togos:
Für Aufklärung, Empfängnisverhütung, HIV-Prävention und allgemeine Gesundheit, Kleinkredite, bessere Allgemeinbildung und Selbstorganisation von Jugendlichen
  Im Südosten Togos:
Für Aufklärung, Empfängnisverhütung, HIV-Prävention, Gesundheit von Mutter und Kind, bessere Allgemeinbildung,
Frauenrechte und gegen Gewalt an Frauen

 

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  In Burkina Faso

 Für Jugendaufklärung, Frauengesundheit
und gegen Mädchenbeschneidung


•  Wofür Sie spenden können
•  Ich will helfen
•  Was Lebenschancen bisher in dem Land gemacht hat
•  Die Wichtigkeit der Jugendaufklärung
•  Weitere Informationen

 

 


 


Ohne Aufklärung und Zugang zu Verhütungsmitteln werden die meisten Mädchen spätestens mit 19 Jahren eine Geburt haben und etwa ein Viertel der jüngeren dabei sterben oder eine Scheidenfistel bekommen. Auch gibt es immer noch Orte, an denen Mädchen das Trauma der Beschneidung an den äuße-
ren Geschlechtsorganen durchleiden müssen und davon oft lebenslange Folgen haben. HIV/AIDS ist wahrscheinlich noch
nicht in allen Dörfern angekommen. Aber im Landesdurchschnitt sind nun 2-3 % der 15-24-Jährigen mit dem Virus infiziert.

(Foto: Ulrich Harsch)
 
 

Projektorte Koupéla und Ouagadougou sowie begünstigte Schulen im Westen des Landes

       Wofür Sie spenden können

Lebenschancen International unterstützt hier zur Zeit Aufklä- rungsmaßnahmen in ca. 50 Schulen, außerdem die Verbrei- tung eines Buches zum Thema «Gesunde Frau heißt gesunde Mutter». Dieses enthält auch Ausführungen zu den Vorteilen einer kleineren Kinderzahl und den Methoden der Empfängnis- verhütung.

In dem Buch und bei den Maßnahmen in den Schulen wird zudem über die Illegalität und schwerwiegenden Folgen der Mädchenbeschneidung mit dem Ziel informiert: «Meine Töchter werden nicht beschnitten». Diese Maßnahmen werden seit 2005 zunehmend gefördert, und je mehr Spenden Lebenschancen dafür erhält, um so mehr solcher Aktivitäten können durch- geführt werden.

Bei hinreichend Spenden sollen außerdem Bau und Ausstat- tung von «Jugendgesundheitszentren» mit entsprechenden Beratungsdiensten, Diensten der Gynäkologie und Basisge- sundheit, Verhütungsmitteln und Medikamenten, Informations- maßnahmen - auch in den Schulen - sowie die Ausbildung von Schüler/innen für die Aufklärung von Gleichaltrigen finanziert werden.
 
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     Was Lebenschancen bisher in dem Land gemacht hat

 

 


  Ein solches Jugendgesundheitszentrum mit den zuvor genann- ten Diensten und Informationsmaßnahmen hat Lebenschancen International bereits 1999-2001 in Koupéla, der viertgrößten Stadt des Landes - mit einem Zuschuss der deutschen Entwicklungs- hilfe (BMZ) und einem beträchtlichen Eigenbeitrag des örtlichen Trägers - finanziert. Weiteres zu diesem Projekt hier.

 


Ihr Überleben und das ihrer Partnerinnen ist gesichert, und
sie werden nicht mehr Kinder haben, als die Familie ernähren und die Frau verkraften kann: Junge Männer auf dem Weg zu einer Informationsveranstaltung über HIV/AIDS und Empfäng- nisverhütung in dem von «Lebenschancen International» finanzierten Jugendinformationszentrum in Koupéla.


 

Die Leiterin des Zentrums, zugleich Hebam- me mit der Befugnis zu gynäkologischen Diensten und Beraterin für Empfängnis- verhütung, erläutert einer Vorsitzenden von «Lebenschancen» das aktuelle Programm.
(Fotos: Agnes Schmidt)

   
     Die Wichtigkeit der Jugendaufklärung
     – auch besonders für die Frauen


Von den HIV-Infektionen entfallen in Subsahara-Afrika über
die Hälfte auf die 15-24-Jährigen
, die gemäß der Abgrenzung
der Weltgesundheitsorganisation auch hier als «Jugendliche» klassifiziert werden. Ihre sachgerechte Information über die Ansteckungswege und bei Bedarf die Bereitstellung von Kondomen ist daher sehr wichtig, wenn man vermeiden will, dass sich Menschen schon in jungen Jahren mit dem Virus infizieren. Wenn die Infizierten dann keinen Zugang zu den Medikamenten haben oder diese nicht bezahlen können, was
in Afrika häufig der Fall ist, werden sie spätestens in zwölf Jah-
ren sterben. Diese Todesfälle von dann etwa 30-Jährigen ha-
ben auch gravierende Folgen für die wirtschaftliche Situation
der Familien und Länder.

Die Aufklärungsmaßnahmen und Dienste der Jugendgesund- heitszentren kommen - auch neben der Vermeidung der Mäd- chenbeschneidung - vorrangig den jungen Frauen zugute: Von den HIV-Infektionen entfallen aus physiologischen und gesell- schaftlichen Gründen etwa 60 % auf die Frauen, und sie sind allein die Leidtragenden von ungewollten, unehelichen Schwangerschaften.
 
     Weitere Informationen

Text zu den grundlegenden Problemen in Burkina Faso hier.

Eine Tabelle mit den wichtigsten Daten zu den Problemen in Burkina Faso, den anderen Projektländern und Vergleichsdaten von Deutschland finden Sie hier.

Näheres zu den gravierenden Problemen früher Schwanger- schaften, der Müttersterblichkeit infolge von diesen und anderen Risikoschwangerschaften, der Mädchenbeschneidung, von HIV/AIDS und des hohen Bevölkerungswachstums durch Anklicken der jeweiligen Worte.

 

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  In Nepal

 für Familienplanung, Gesundheit, Alphabetisierung,
Rechte und Kredite für Frauen


•  Was Lebenschancen bisher in dem Land gemacht hat
•  Wofür Sie spenden können
•  Ich will helfen
•  Weitere Informationen
 
 

 


 



Junge Frauen mit ihren Säuglingen in einem Slum in der Hauptstadt Kathmandu. Die Frauen und Männer benötigen vielfältige Informationen, auch solche zur Empfängnisverhütung, um wenigstens weitere Geburten zu vermeiden, solange sie im Slum leben. (Foto: Dr. Dorle Schütt)

 



Der Projektort Thecho im Kathmandutal


 
     Was Lebenschancen bisher in dem Land gemacht hat

Lebenschancen International hat 1999-2005 im Dorf Thecho im Kathmandutal - mit einem beträchtlichen Zuschuss der deut- schen Entwicklungshilfe (BMZ) - Bau, Ausstattung und laufende Kosten einer Frauengesundheitsstation mit kleiner Apotheke finanziert. Die Station bietet Schwangeren- und Mutter-Kind-Betreuungen, gynäkologische Dienste sowie Beratungen für Familienplanung, letztere auch für Männer. Auch werden in der Station akute Allgemeinkrankheiten von Frauen, Männern
und Kindern behandelt
, nachdem es sonst keine Ärzte oder Gemeindeschwestern in dem Dorf und den umliegenden Streusiedlungen gibt.

Außerdem werden Informationsmaßnahmen über Risiko- schwangerschaften, Empfängnisverhütung, die Prävention von HIV/AIDS und gesunde Ernährung durchgeführt. Informationen, ärztliche Beratungen, Basismedikamente und Verhütungsmittel wurden auch bei Haus- und Zeltbesuchen in mehreren umlie- genden Dörfern sowie Slums der Hauptstadt geboten. Weiteres zu diesem Projekt hier.

 

 


 

Schlangestehen am «Tag der offenen Tür»
zur Eröffnung des Zentrums. 500 Menschen
- überwiegend Frauen - waren gekommen.

(Foto: Panna Tuladhar)


Zum Aufsuchen einer solchen Einrichtung oder der Teilnahme an Informationsmaßnahmen über Familienplanung sind die meisten Frauen in Nepal auf die Zustimmung des Mannes und/oder der Schwiegermutter angewiesen. Diese wird ihnen jedoch oft verweigert, unter anderem mit dem Argument, dass man früher auch ohne solche Dienste gelebt hätte. Dies ändert sich aber, wenn die Frauen mit einem eigenen Einkommen zum Unterhalt der Familie beitragen können und wissen, dass sie heutzutage auch das Recht zum Aufsuchen von Gesundheitseinrichtungen haben und dass es ein Menschenrecht auf Familienplanung gibt. Ein eigenes Einkommen erhöht allgemein das Ansehen der Frauen, auch in ihren Familien.
 
     Wofür Sie spenden können

Um mehr Frauen einen Zugang zu der Gesundheitsstation zu ermöglichen und ihre allgemeine Lage zu verbessern, möchte Lebenschancen International nun die Gesundheitsstation durch ein Stockwerk mit einem Frauenbildungszentrum ergänzen. Dort und zum Teil auch in drei umliegenden Dorfverbänden sollen Kurse zur Alphabetisierung, für den Aufbau von Selbsthilfe-Spar- und Kreditgruppen sowie über ökologischen Landbau
und die Herstellung von Backwaren
für Frauen durchgeführt werden.

Außerdem sollen Informationsmaßnahmen über Risikoschwan- gerschaften, Empfängnisverhütung, HIV-Prävention und gesunde Ernährung in weiteren Dörfern finanziert werden.

Schließlich sind Vorträge über die Rechte der Frauen und die Illegalität von Gewalt an Frauen vorgesehen. Zu diesen werden auch die Männer eingeladen, da es grundlegend um eine Verän- derung von deren Wissen und Verhalten geht. Auch wird es in dem Zentrum eine Anlaufstelle für Frauen geben, die von Gewalt durch den Mann oder die Schwiegermutter betroffen sind.

Mit Ihrer Spende können Sie zur baldigen Realisierung all dieser Maßnahmen beitragen!

 
     Ich will helfen

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     Weitere Informationen

Text zu den grundlegenden Problemen in Nepal hier.

Eine Tabelle mit den wichtigsten Daten zu den Problemen in Nepal, den anderen Projektländern und Vergleichsdaten von Deutschland finden Sie hier.

Näheres zu den gravierenden Problemen früher Schwanger- schaften, der Müttersterblichkeit infolge von diesen und anderen Risikoschwangerschaften, von HIV/AIDS und des hohen Bevöl- kerungswachstums durch Anklicken der jeweiligen Worte.

 

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Eine Frau erhält im Rahmen eines Gruppenangebots die Dreimonatsspritze zur Empfängnisverhütung. Solche Behandlungen in Gruppen stören die meisten nicht. Sie haben den Vorteil, dass Frauen mit Ängsten sehen können, wie das gemacht wird und dass dabei nichts «passiert».
(Foto: Dr. Dorle Schütt)



«Lebenschancen» hat am Projektort Ende 2007 bereits eine Kleinmaßnahme zur Schaffung von Einkommen für Frauen finanziert: 18 Frauen haben das Stricken von Babywäsche und Jacken erlernt und können damit auch Geld verdienen.
(Foto: Panna Tuladhar)

 
  In Peru

 Für Jugendaufklärung und gegen Missbrauch und
Vergewaltigung von Kindern und Jugendlichen


•  Was Lebenschancen bisher in dem Land gemacht hat
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•  Weitere Informationen

 

 


 


Ansicht des Hauptortes der Aktivitäten, Huamachuco:
Die meisten Menschen wohnen in einfachen, kleinen ein- bis zweistöckigen Häusern mit meistens nur zwei Räumen neben einer Küche.


 

Projektort Huamachuco in Peru
 
       Was Lebenschancen bisher in dem Land gemacht hat

Lebenschancen International hat Anfang 2008 in der Kleinstadt Huamachuco in den nördlichen Anden und einem Nachbardorf vier Selbsterfahrungs- und Aufklärungsgruppen mit Befragun- gen von 10-14-jährigen Schüler/innen zum Wissen, ihren Wün- schen, Ängsten und Befürchtungen über ihren Körper und beson- ders den Sexualbereich finanziert. In zwei Schulen wurde je ein entsprechender Kurs für 20 Jungen und 20 Mädchen in den großen Ferien angeboten. Das Interesse war aber wesentlich größer, und es wurden pro Kurs 24 Schüler/innen aufgenommen.

Das Wissen zum Sexualbereich war gering. Anfangs hatten die Schüler/innen auch große Scheu, sich zu solchen Themen zu äußern, die in der Gesellschaft stark tabuisiert sind. Dies änderte sich aber, als sie merkten, dass man ihren Aussagen offen und ohne Kritik begegnete. Viele der älteren Mädchen äußerten Ängste vor einer frühen und unehelichen Schwangerschaft.

Noch viel mehr wie auch ein Teil der Buben gaben den verbrei- teten Missbrauch und Vergewaltigungen als die größten Pro- bleme von Kindern und Jugendlichen in dem Bereich an. Diese Handlungen sind auch die Ursache vieler früher, unehelicher Schwangerschaften.

 

 


 

 

Aus zwei von «Lebenschancen» finanzierten Selbsterfahrungs- und Aufklärungsgruppen an Schulen:
12-14-jährige Schülerinnen haben auf einen Zettel geschrieben, was für sie die größten Probleme im Sexualbereich sind.
  12-14-jährige Schüler lernen erstmals etwas über die Entstehung und Entwicklung von Schwangerschaften.
(Fotos: NRO Manuela Ramos, Peru)

   
     Wofür Sie spenden können

Lebenschancen International möchte nun Seminare für eine entsprechende Information von Eltern, Lehrer/innen, Sozial-pädagog/innen, Polizist/innen und Selbsthilfegruppen finanzie- ren. Dabei soll auch die Notwendigkeit verdeutlicht werden, die Täter vor Gericht anzuklagen und die schwangeren Mädchen zu unterstützen, statt ihnen - wie bisher - die Schuld zu geben.

Auch sollen Netzwerke von Jugendlichen für entsprechende Informationen und Beratungen von Gleichaltrigen aufgebaut werden. Diese Berater/innen sollen zudem andere Jugendliche über die Entstehung und Probleme früher Schwangerschaften sowie die Ansteckungswege von HIV und ihre Vermeidbarkeit informieren. Sie müssen zunächst in ein- bis zweiwöchigen Kur- sen für diese Aktivitäten ausgebildet werden. Sodann müssen
sie öfter noch Seminare zur Supervision ihres Vorgehens und
der Lösung etwaiger Probleme haben.

Wir suchen Spenden für
• die Honorare und Fahrtkosten der Dozent/innen dieser Kurse und Seminare
• die Tagesverpflegung, Schreibwaren und ggfs. Fahrtkosten der Teilnehmer/innen
• die Honorare der Berater/innen in den Netzwerken
• eine Studie über die Qualität der Informationsmaßnahmen und Beratungen durch die Jugendlichen in den Netzwerken.

Im übrigen suchen wir noch Spenden für den Bau und die Renovierung von Latrinen der Schulen. So manche Verführung oder Vergewaltigung passiert nämlich, wenn Schüler/innen ihre Notdurft im Gebüsch statt in abschließbaren Latrinen verrichten.
 
     Ich will helfen

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     Weitere Informationen

Text zu den grundlegenden Problemen in Peru hier.

Eine Tabelle mit den wichtigsten Daten zu den Problemen in Peru, den anderen Projektländern und Vergleichsdaten von Deutschland finden Sie hier.

Näheres zu den gravierenden Problemen früher Schwanger- schaften, der Müttersterblichkeit infolge von diesen und HIV/AIDS durch Anklicken der jeweiligen Worte.

 

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  Im Südwesten Togos

 Für Aufklärung, Empfängnisverhütung, HIV-Prävention
und allgemeine Gesundheit, Kleinkredite, bessere Allgemeinbildung und Selbstorganisation von Jugendlichen


•  Was Lebenschancen bisher im Westen Togos gemacht hat
•  Wofür Sie spenden können
•  Ich will helfen
•  Weitere Informationen
 
 

 


 


Zwei junge Mütter mit der Hebamme einige Stunden nach der Entbindung in einer Gesundheitsstation unserer Partnerorgani- sation. Sie sind noch erschöpft, und eine blickt sehr traurig. Anders als die Hälfte aller Frauen in Togo hatten sie immerhin fachliche Hilfe bei der Entbindung.
(Foto: SILD, Togo)

 

Projektort Apéyémé in Togo

       Was Lebenschancen bisher im Westen Togos gemacht hat

Lebenschancen International hat 2000 in der ländlichen Präfek- tur Danyi in der westlichen Bergregion den Bau einer kleinen Beratungsstelle für Familienplanung durch den Deutschen Frauenring unterstützt. Weiteres zu diesem Projekt hier.

Sodann hat Lebenschancen dort 2003-2007 - mit einem be- trächtlichen Zuschuss der deutschen Entwicklungshilfe (BMZ) und Eigenleistungen der Bevölkerung - Bau, Ausstattung und laufende Kosten eines Jugendgesundheitszentrums mit einem Labor für HIV-Tests, sonstige Blut- sowie Urinuntersuchungen finanziert, ferner zahlreiche Maßnahmen zur Aufklärung von Jugendlichen und Erwachsenen, auch in den 15 umliegenden Dörfern.

Dazu gehörte auch die Ausbildung von 40 Lehrern für Sexual- kundeunterricht, zweimal 150 Schüler/innen für die Aufklärung und Beratung von Gleichaltrigen sowie von 20 nebenberuflichen «Gesundheitsinformant/innen» für die Erwachsenen in ihren Dörfern. Auch wurden überall subventionierte Kondome ange- boten. Weiteres zu diesem Projekt hier.

   
 


Auch an katholischen Schulen sind hier Informationen über die Ansteckungswege des HI-Virus und die Pro- bleme früher Schwangerschaften und ihre Vermeid- barkeit willkommen. Schüler/innen einer solchen
Schule posieren mit zwei Lehrerinnen, darunter einer
Nonne, für das Gruppenfoto nach einem Vortrag des Pädagogen des «Jugendgesundheitszentrums».


 

Eine deutsche Pädagogikstudentin darf bei Beratungen über Empfängnisverhütung in dem Zentrum hospitieren.
(Fotos: SILD, Togo)

  Den Bau eines weiteren Jugendgesundheitszentrums finan-
ziert Lebenschancen seit Anfang 2008
- ebenfalls mit einem Zuschuss der deutschen Entwicklungshilfe und Eigenleistungen der Bevölkerung - in einer benachbarten ländlichen Region. Die Dienste werden - wie schon in dem zuvor beschriebenen Zentrum - auch Erwachsenen zur Verfügung stehen, wegen der starken Schambarrieren zwischen den Generationen allerdings nur in gesonderten Sprechstunden.

   
 


Der Rohbau des Zentrums in Xosé schreitet voran.
(Foto: SILD, Togo)

 

Neuer Projektort Xosé in Togo

   
     Wofür Sie spenden können

• für die Ausbildung von Lehrern für Sexualkunde-Unterricht, von zweimal 100 Schüler/innen für die Aufklärung von Gleichaltrigen sowie von 20-40 Personen als nebenberufliche «Gesundheits- informant/innen» für die Erwachsenen *)
• für Basismedikamente, Verhütungsmittel und HIV-Tests
• für Kurse mit Eltern zum Thema «Wie kann ich meine Kinder aufklären»
• für Kurse zur Verbesserung von Kommunikation und Selbst-
organisation von Jugendlichen
• für die Einrichtung einer Bibliothek, Bücher- und Video-Filme
• für den Kauf von zwei Stromgeneratoren sowie die Kosten von Diesel für deren Betrieb
• und schließlich für den Bau und die laufenden Kosten weiterer solcher Einrichtungen in Togo.
 
*) Die Gesundheitsinformant/innen werden über die Probleme von ungewollten und riskanten Schwangerschaften, Empfäng- nisverhütung und HIV-Prävention informieren, ferner über die Vermeidbarkeit und Behandlungsmöglichkeiten von Durchfall- erkrankungen, Malaria und Kinderlähmung und dabei auf die Dienste des Zentrums sowie der nächsten Gesundheitsstatio- nen verweisen. Ihre Aktivitäten werden daher der gesamten Bevölkerung zugute kommen.
Sie sollen zum Dank für die entsprechenden ehrenamtlichen Tätigkeiten kleine Kredite für die Verbesserung ihrer Einkommen aus ihrer hauptberuflichen Tätigkeit erhalten.

 
     Ich will helfen

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     Weitere Informationen

Text zu den grundlegenden Problemen in Togo hier.

Eine Tabelle mit den wichtigsten Daten zu den Problemen in Burkina Faso, den anderen Projektländern und Vergleichsdaten von Deutschland finden Sie hier.

Näheres zu den gravierenden Problemen früher Schwanger- schaften, der Müttersterblichkeit infolge von diesen und anderen Risikoschwangerschaften, von HIV/AIDS und des hohen Bevöl- kerungswachstums durch Anklicken der jeweiligen Worte.

 

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  Im Südosten Togos

 Für Aufklärung, Empfängnisverhütung, HIV-Prävention, Gesundheit von Mutter und Kind, bessere Allgemeinbildung,
Frauenrechte und gegen Gewalt an Frauen


•  Was Lebenschancen bisher im Osten Togos gemacht hat
•  Wofür Sie spenden können
•  Ich will helfen
•  Weitere Informationen
 
 

 


 


Gaston, ein Junge am Projektort, war so schwach, dass er mit zwei Jahren noch immer nicht laufen konnte. Die Mutter war an AIDS gestorben, der Vater unbekannt. Alle dachten, Gaston sei auch HIV-infiziert und würde bald sterben. Ein Gesundheitsin- formant des Projekts von «Lebenschancen» hat dennoch einen HIV-Test veranlasst. Danach war der Junge nicht infiziert, aber stark unterernährt. Mit einer Spezialnahrung konnte die Unter- ernährung überwunden werden, und der Junge kann inzwischen laufen und entwickelt sich normal.
(Foto: La Colombe, Togo)

 

Projektort Sévagan im Südosten Togos

       Was Lebenschancen bisher im Osten Togos gemacht hat

Lebenschancen International hat in der Präfektur Vo seit 2005 Ausbildung und Einsatz von fünf nebenberuflichen «Gesund- heitsinformant/innen» für die Aufklärung über Risikoschwan- gerschaften, Empfängnisverhütung und HIV-Prävention finanziert. 2007 kamen - mit einem Zuschuss der deutschen Entwicklungshilfe (BMZ) und erheblichen Eigenbeiträgen der Bevölkerung - die Renovierung und Reaktivierung einer bereits gegebenen Gesundheits- und Entbindungsstation sowie Bau und Ausstattung eines kleinen Bildungszentrums hinzu.

 

 

  Das Bildungszentrum enthält einen großen, halboffenen Raum für Informationsveranstaltungen sowie einen abgeschlossenen, mit Fenstern versehenen Raum mit einer kleinen Bibliothek, einem Fernseh- und Video-Vorführgerät. Die Bibliothek soll der Unterstützung von Schüler/innen, dem Erhalt der Lesefähigkeit sowie der Wissenserweiterung aller Interessierten dienen.

Fernsehen und Video-Filme sollen auch den Analphabet/innen wichtige Informationen bieten. Dazu gehören auch solche zur Vermeidbarkeit ungewollter Schwangerschaften, zur HIV-Prä- vention und zur Notwendigkeit, Personen, bei denen AIDS aus- gebrochen ist, nicht auszuschließen, sondern bestmöglich zu versorgen.

 

 


 


Das 2007 gebaute, einfache «Jugendgesundheits- und Bildungszentrum» wird für verschiedene Informations- und Bildungsmaßnahmen - auch für Erwachsene - genutzt: hier
ein Vortrag über gesunde Ernährung für Schwangere und stillende Mütter.
(Fotos: La Colombe, Togo)

 

Der Leiter der Mittelschule (= 7.-10. Klasse) am Projektort erläutert den männlichen Schülern die neuen Informations- und Beratungsmöglichkei- ten im Zentrum und der Gesundheitsstation.

   
Im Herbst 2007 wurde im Rahmen des Projekts ein einwöchiges Seminar zur Ausbildung von zehn Erwachsenen für die nebenbe- rufliche Durchführung von Gesprächskreisen und Beratungen über die Menschen- und zivilen Rechte - auch der Frauen - und zum Thema «Gespräche statt Gewalt an Frauen» finanziert. Da- zu gehörten auch die entsprechende Literatur sowie Entwicklung und Druck einer allgemeinverständlichen Broschüre über die wichtigsten Rechte und ihre Durchsetzbarkeit für «Multiplikatoren» wie die Dorfchefs und Lehrer sowie für lesefähige Männer und Frauen. Anfang 2008 wurden zudem Schüler/innen für die Auf- klärung von Gleichaltrigen ausgebildet.

Die Rechtsinformanten und Familienberater (es hat sich leider keine Frau für die Ausbildung interessiert, was die Folge des geringen Bildungsniveaus der Frauen sein dürfte) sowie die Schüler-Informant/innen sind inzwischen - neben den seit 2005 aktiven Gesundheitsinformant/innen - tätig. Die Informationen sind sehr gefragt. Alle Informant/innen erhalten für ihre Vorträge, Gesprächskreise und Beratungen ein kleines Honorar.

 


Für die Bibliothek wurden schon einige Bücher angeschafft, darunter vor allem Schulbücher für die Schüler/innen, die kein Geld haben, sich Bücher zu kaufen. Mit Ihrer Spende können Sie helfen, das Regal zu füllen! (Foto: Renée Sauvaut)
   
     Wofür Sie spenden können

• für Honorare und Fahrtkosten der Gesundheitsinformant/innen
• für Medikamente und Verhütungsmittel
• für Honorare und Fahrtkosten der Rechtsinformanten und Familienberater
• für Bücher, darunter auch Schulbücher, und Video-Filme
• für Büromaterial sowie Diesel für den Stromgenerator von Gesundheitsstation und Bildungszentrum.

 
     Ich will helfen

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Text zu den grundlegenden Problemen in Togo hier.

Eine Tabelle mit den wichtigsten Daten zu den Problemen in Togo, den anderen Projektländern und Vergleichsdaten von Deutschland finden Sie hier.

Näheres zu den gravierenden Problemen früher Schwanger- schaften, der Müttersterblichkeit infolge von diesen und anderen Risikoschwangerschaften, von HIV/AIDS und des hohen Bevöl- kerungswachstums durch Anklicken der jeweiligen Worte.

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